Freie Evangelische Gemeinde Huttwil

Zurückblicken – Vorwärts gehen...

Philipper 4,6+7

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Vorerst möchte ich allen ein gesegnetes neues Jahr wünschen

unter dem Segen und Frieden Gottes, der ja, gemäss Philipper 4,7 alle unsere Vernunft übersteigt!

Aus diesem Vers könnte man schliessen, dass es für uns ein unvernünftiges Jahr werden könnte. Ein Jahr mit Erlebnissen, die nicht unserem natürlichen Augenmass und Erwartungen entsprechen werden.

Ja, das erwarte ich eigentlich von Gott, dass seine Zusagen und Verheissungen unsere Erwartungen weit übertreffen werden!

Stellt sich zwangsläufig die Frage: Was erwarte ich denn von Gott für das eben angefangene Jahr?

Gott wird für uns bestimmt keinen Gebetsautomaten einrichten, wo wir unsere Wünsche hineinrufen können und die Erhörung gleich unten herauskommt. Trotz 24-Stunden Anrufmöglichkeit

werden wir oft nicht sofort die gewünschte Antwort erhalten.

Gott prüft uns immer wieder, indem er uns recht viel zumutet und unsere Geduld oft arg strapaziert.

So wie David es ausdrückt in Psalm 13,2: Wie lange noch, Herr, vergisst du mich ganz? Wie lange noch verbirgst du dein Gesicht vor mir?

Ist denn unser Vertrauen wie ein Glücksspiel einmal ein Volltreffer und das andere Mal ein Flop. Oder ist es doch eher wie eine Gratwanderung, wo es so oder so herauskommen kann?

Wo trifft sich unser Glaube mit unserem Unglauben zum Entscheidungskampf?

Seine Verheissung als gewisse Zusage an uns aus Matthäus 28,17-18

17.Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. 18. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.

Trotz der demütigen Haltung auf den Knien, wo Jesus persönlich anwesend war, zweifelten Einige. –

Wie oft habe ich schon gewünscht, dass Jesus in besonderen Nöten in Person da wäre und handeln würde nach unserer Vernunft und unserem Augenmass und uns sofort helfen würde?

Jesus hat am Kreuz von Golgatha ein vorbehaltloses JA zu uns bewiesen. Er hat alles für uns gegeben, was er geben konnte.

Nun taucht da die Frage auf: Das tat ich für dich, was tust du für mich? Wie viel bin ich bereit ins Reich Gottes an Zeit, Kraft und Gaben aus meinem Leben, das ich ja auch alles von Gott erhalten habe in eben angefangenen Jahr zu investieren?

Ich glaube, dass dies ein guter Gedanke ist, dem du in diesem Jahr entsprechende Beachtung schenken solltest. Alle irdischen Aktivitäten in der Schule, in Beruf, in Haus und Garten, auch deine Freizeit, sollen Träger sein von Gottes Wohlgeruch, von Salz und Licht. Du kannst Gott testen gemäss Maleachi 3,10b:

Stellt mich auf die Probe, sagt der HERR, der Herrscher der Welt, macht den Versuch, ob ich dann nicht die Fenster des Himmels öffne und euch mit Segen überschütte!

Mit diesen Denkanstössen wünsche ich dir nochmals Gottes reichen Segen und den Mut vorbehaltlos ins Reich Gottes zu investieren.

Das Leben ist ein Abendteuer – Wage es!

Theo Rohr

 

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